Montag, 26. September 2016

Harry Potter Lesenacht

Freitag Abend war es endlich soweit: 
die Harry Potter Lesenacht zu "Harry Potter und das verwunschene Kind" im Carlsen Verlag stand vor der Tür. 

Und so pilgerte ich mit über 200 anderen Potterfans nachts um 21:30 zum Verlagsgebäude, um mir bei einem rauschenden Fest die Zeit bis Mitternacht zu vertreiben, wenn endlich der 8. Harry Potter Band erscheint.
Der Lichthof des Verlages kam uns allen so vor, wie direkt aus Hogwart importiert: Besen hingen von der Decke, die "Maulende Myrte" im Waschraum, allerlei skurrile Getränke in leuchtenden Farben, wie zB Vielsaft-Trank (leider ohne Wirkung)
oder Socken, um die Hauselfen zu retten.  
Das Essen war ebenfalls voll verpottert und liebevoll beschriftet und überall auf den Tischen lagen Schnatze. 
Das Carlsen Team hatte sich so ins Zeug gelegt, es war einfach toll.
Veranstaltet wurde unter anderen auch ein "Trimagisches Turnier", in dem man zeigen konnte, dass man kein Muggel ist 

und als Mitternacht endlich kurz vor der Tür stand, haben wir alle wie bei Silvester den Countdown runtergezählt, um dann den neuen Band unter einem Regen von Konfetti und Glitzer ausgehändigt zu bekommen.

Am Samstag Morgen hab ich mich dann gemütlich in mein Bett zurück gezogen und gelesen.

Was man wissen muss: der neue Harry Potter ist ein Theaterstück, zur Zeit wird es gerade in London aufgeführt und jeder, der einen neuen fantastischen und ausführlichen neuen Harry Potter erwartet, wird zweifellos enttäuscht. Denn natürlich kann sich ein Theaterstück nicht mit einer 7-bändigen Reihe messen. Es ist ja nur auf einen Abend ausgelegt und nicht auf 800 Seiten. Nichtdestotrotz habe ich das Skript sehr gerne und begeistert gelesen: Harry als strenger und überforderter Vater, Albus als sein immer an sich zweifelnder Sohn, dessen ungewöhnliche Freundschaft zu Scorpius, Hermine, Ron, Ginny ... von ihnen allen mal wieder zu lesen nach so langer Zeit war einfach schön. Und eigentlich möchte ich jetzt unbedingt in London das Theaterstück sehen, um zu erfahren, wie dies alles umgesetzt werden kann, denn die Regieanweisungen, die verschiedenen Zeitebenen und dadurch bedingt unterschiedlichen Alter der Hauptfiguren haben mich sehr neugierig gemacht.

Und was ist mit euch? 
Werdet ihr euch den neuen Harry Potter Band kaufen?

LG von Caro

Freitag, 23. September 2016

"I want to ride my bicycle, I want to ride my bike!"

Und auch den tollen Fahrradstoff vom Stoffmarkt hab ich bereits vernäht. Natürlich ist es mal wieder ein Frau Aiko geworden, wie immer verlängert und ohne Taschen und mit 5 cm weniger in der Breite, da aus Jersey.
Stoff: Stoffmarkt
Schnitt: Frau Aiko von Schnittreif

LG von Caro

Mittwoch, 21. September 2016

"Da sprach der alte Häuptling der Indianer ... !"

Schon fertig: das neue T-Shirt für den kleinsten Mitbewohner aus dem am Wochenende gekauften Indianerstoff. Vormittags schnell einen neuen Schnitt rauskopiert, passende Kombistoffe und Bündchen gesucht und genäht
 mittags Anprobe und große Begeisterung, dh nur noch unten umnähen, Bündchen an die Arme - fertig! Der Schnitt ist endlich mal wieder ein Raglanschnitt, was ich gerade bei auffälligen Stoffen sehr gerne mag. Außerdem ist er weiter geschnitten, so dass gut noch ein T-Shirt darunter passt ohne einzuengen. Davon gibts bestimmt noch mehr für den Herbst.

Stoff: Stoffmarkt
Bündchen: Hilco
Schnitt: "Maphee" aus der Ottobre 1/12

LG von Caro

Montag, 19. September 2016

Wochenendschnipsel

Leider hat sich mein Hauptcomputer kurz vor dem Wochenende verabschiedet. Zunächst dachte ich noch, ihm sei es einfach zu warm, schließlich herrschten im hohen Norden sehr ungewohnte 30 °C, als er jedoch auch an den nächsten Tagen nicht wollte, machte ich mir Sorgen und rief den liebsten Computerschwager an. Leider konnte er auch nicht helfen, so dass der Computer jetzt zunächst beim Fachhändler durchleuchtet werden muss, was er hat und ob sich eine Reparatur lohnt. Drückt mir die Daumen! Die Daten sind übrigens alle dreifach gesichert und auch an anderen Orten hinterlegt, sodass ich mir um sie keine Sorgen machen muss, lästig ist es trotzdem, alle Dinge die nächste Zeit am Laptop oder über das iPhone organisieren zu müssen.
Da hat es mich besonders gefreut, als ich vor ein paar Tagen einen Brief aus Hogwarts vom Carlsen Verlag bekam. Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, aber nächste Woche erscheint der nächste Harry Potter in der deutschen Übersetzung. Der Carlsen Verlag veranstaltet darum eine Harry Potter Lesenacht, wo wir dann um kurz nach Mitternacht den neuen Band in Empfang nehmen dürfen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich da erwartet, schließlich war Harry Potter meine "Einstiegsdroge" in die Jugend-und Kinderliteratur als Erwachsener und ist darum etwas ganz Besonderes für mich. Ich  werde berichten.
Wie jede Saison hab ich auch dieses Jahr wieder ein Theaterabo für das Thalia-Theater und war Samstag in "Wut /Rage" ua von Elfriede Jelinek. Was für ein tolles, aber anstrengendes Stück, unglaublich aktuell, aber intensiv durch viele lange Monologe und eine teilweise extreme Spielweise von einem großartigen Ensemble.
Und Sonntag war dann noch Stoffmarkt in Hamburg. Trotz des schönen Wetters war es gar nicht so voll wie befürchtet und man konnte mal in Ruhe gucken, was es alles schon gab. Gekauft habe ich ein paar Basics, denn kleine Kinder wollen neue Sweatshirtjacken und brauchen dringend T-Shirts und Mützen mit Indianern. Und aus dem Fahrradstoff nähe ich mir eine Frau Aiko (war klar, oder?)

Und was habt ihr Schönes am Wochenende gemacht?

LG von Caro

Montag, 12. September 2016

12 von 12 - September 2016

Guten Morgen!
Der Morgen verspricht Sonne und herrlichstes Wetter.

 Also hab ich mir einen Einkaufsbeutel geschnappt und bin losgezogen. Wie schön, dass ich noch weiter meine Lieblingsschuhe ohne Strümpfe tragen kann, die fühlen sich nämlich an wie Pantoffeln.

Sonntag, 11. September 2016

Buchempfehlung: "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" von Ulla Scheler

Vom Suchen, Finden, Aufgeben und Loslassen: 

Auf der einen Seite haben wir Hanna, Abiturientin und klar strukturiert. Sie weiß genau, was sie nach dem Abitur will: studieren in einer fremden Stadt, lange geplant und davon wird nicht abgewichen. Und auf der anderen Seite steht Ben, ihr bester Freund seit frühester Kindheit. Der aneckt, anders ist, Graffiti sprüht und Gedichte liest. Dessen Vater sich umbrachte und dadurch etwas in ihm zerbrach. Zwischen ihnen war schon immer diese besondere Verbindung, schon immer schaffte es nur Ben, Hanna aus der Reserve zu locken, sie ihre Grenzen austesten zu lassen, sich aus der Sicherheit der Normalität zu bewegen und zu gucken, was passiert. Und so kommt es, dass Ben Hanna nach der Abiturfeier herausfordert, einfach so mit ihm in seinem klapprigen Auto ans Meer zu fahren, ausgestattet nur mit dem Nötigsten. Die Tage sind zunächst unbeschwert: Lagerfeuer, das Meer, Möwen, Sonnenuntergänge, Freiheit. Doch Ben beschäftigt etwas, tief drinnen in ihm gibt es etwas, dass er nicht bereit ist zu teilen. Etwas, dass ihn verändert hat und ihn immer wieder über seine Grenzen treten lässt. Und je mehr Hanna versucht, ihn zu verstehen, umso mehr verschließt er sich. 

"I dare you!"
Die Worte hingen in der Luft zwischen uns, entwickelten ihren Sog. 
Springen oder verlieren. Springen oder verlieren.
 
Die Geschichte zwischen Ben und Hanna ist viel mehr als eine Liebesgeschichte, die steht auch gar nicht so im Vordergrund, wie man vielleicht nach mancher Besprechung des Buches denken könnte. Es ist vielmehr eine Geschichte über die eigenen Möglichkeiten, über das Loslassen, sich Fallenlassen, Vertrauen. Was passiert, wenn man einfach mal nur macht statt erst zu  planen. 
Mich hat das Buch sehr beeindruckt, zum einen weil Ulla Scheler noch so jung ist und schon so kraftvoll schreibt und zum anderen, weil es einen unheimlich zum Denken über das eigene Leben und die eigenen, vielleicht auch verpassten Möglichkeiten herausfordert. 

"Früher hatte ich dieses Spiel oft gespielt. Manchmal mitten in der Nacht. Nachdem ich ein Buch beendet hatte und die Helden noch neben mir saßen, hatte ich meine Tasche gepackt, mich vor die Tür gesetzt und in die Dunkelheit gestarrt. Wenn ich nur lange genug dort warten würde, dann würde das Abenteuer vorbeilaufen und mich mitnehmen."

LG von Caro

PS:
Nicht vergessen!
Morgen ist wieder "12 von 12!".
Wer nicht mitmacht, ist selber schuld

PPS: 
Und wer noch immer nicht weiß, was das ist, dem sei es hier nochmal erklärt: "12 von 12!"

Mittwoch, 7. September 2016

Reading ...

 Noch Fragen?

LG von Caro

Donnerstag, 1. September 2016

Tschüss Sommerferien - Hallo Alltag!

Heute geht die Schule wieder los: 2x bereits 8. Klasse und 1x schon 2. Klasse. Alle mit neuen Klassenlehrern und teilweise neuen Fächern, ich bin gespannt was die Kinder heute mittag zu erzählen haben.

Unsere Sommerferien waren dieses Mal irgendwie besonders schön und entspannt. Wir waren unglaublich viel draußen, zB als die Großen Rudern hatten.

Mittwoch, 31. August 2016

Be wild!

Habt ihr bei der "Hamburger Liebe" schon ihre neuen coolen Designs für Jungs gesehen?
"Be wild" kommt daher in Begleitung von Grizzly, Bär und Wolf, da dürfte für jeden etwas dabei sein.
Vor den Ferien hab ich immerhin schon drei Teile geschafft, die auch bereits fest in der täglichen Kleiderauswahl verankert sind. 
 
Das nächste Teil ist bereits zuschnitten und wartet, wenn hier der Alltag mit Schule wieder eingekehrt ist, auf seine Vollendung.
"Be wild" gibt es ab November beim Stoffhändler eures Vertrauen!

LG von Caro

Montag, 29. August 2016

Buchempfehlung: "Niemandsland" von Rhidian Brook

Ein Buch über das Nachkriegshamburg:
"Niemandsland" von Rhidian Brook

1946 wird Colonel Lewis Morgan nach Hamburg beordert. Sein erster Eindruck der einst stolzen Stadt ist verheehrend: der Dammtorbahnhof ein Ort der Verzweifelten und Suchenden, die Stadt in Trümmern, die Spur des Feuersturms, die den Blick ungehindert von St. Pauli bis nach Altona frei gibt, die Trümmerkinder und Vertriebenen, die Gerüchte um einen aus Hagenbeck entlaufenden schwarzen Panther im Jenischpark ... Wie damals üblich, beschlagnahmte die britische Armee für ihre höchsten Offiziere Häuser in den Elbvororten, herrschaftliche Villen, die die Bombennächte fast unbeschadet überstanden hatten. Und die Bewohner? Sofern sie noch in ihren Häuser lebten, wurden sie ausquartiert. Schließlich war man nicht müßig zu betonen, dass alle Deutschen Nazis seien, niemandem war zu trauen, vor allem nicht, wenn er noch keinen "Persilschein" hatte. Doch Morgan war schon immer anders, ein Mann mit hohen moralischen Ansprüchen. Obwohl er im Krieg Schreckliches erlebt hat, sieht er noch immer die Menschen, auch in seinen ehemaligen Feinden. Und so kommt es, dass er Stefan Lubert und seiner Tochter anbietet, im Haus zu bleiben, zusammen mit ihm. Zwar müssten sie mit der Dachkammer des ehemaligen Chauffeurs vorlieb nehmen, aber sie müssten nicht ausziehen. Eine befremdliche Situation für beide Seiten, die sich noch verstärkt durch die Ankunft seiner Frau und Edmund, dem inzwischen einzigen Sohn. Werden sie sich zusammenraufen? Kann seine Frau Rachel vergessen, dass die Deutschen ihren zweiten Sohn getötet haben? Und sind nicht alle Deutschen verschlagene Monster, so wie in der Broschüre beschrieben, die an die Angehörigen der Armee ausgeteilt wird?

"Gleich werden Sie einem fremdem Volk in einem fremden, feindlichen Land begegnen. Halten Sie sich unbedingt von den Deutschen fern. Gehen Sie auf der Straße nicht neben ihnen, schütteln Sie ihnen nicht die Hand, besuchen Sie sie nicht in ihren Wohnungen. Verzichten Sie auf gemeinsamen Sport und sonstige Veranstaltungen. Versuchen Sie nicht, freundlich zu sein - das wird Ihnen als Schwäche ausgelegt. Weisen Sie die Deutschen in ihre Schranken. Zeigen Sie keinen Hass, das würde den Deutschen nur schmeicheln. Bleiben Sie stets kühl, korrekt, knapp und würdevoll auf Distanz. Jedes Fraternisieren ist unerwünscht."


Keine leichte Kost! 
Wie immer beim Lesen von Büchern über das Nachkriegshamburg überkommt mich ein Schauer, wenn ich mir vorstelle, wie schrecklich die ersten Jahre nach 1945 gewesen sein müssen. Viele Orte, die in dem Buch beschrieben werden, kenne ich selbst, sie liegen auf meinen täglichen Wegen durch die Stadt und in den Elbvororten bin ich groß geworden. Brook schreibt seine Geschichte leise und eindringlich, manchmal ein bißchen kitschig, aber oft auch beklemmend und schonungslos. Besonders gefallen hat mir, dass sein Großvater ihn zu dieser Geschichte inspiriert hat, denn der war in Hamburg stationiert und lies damals die deutsche Familie mit in seinem Haus wohnen.

LG von Caro

PS:
Wer noch mehr über das Hamburg kurz nach dem Krieg lesen möchte, dem empfehle ich außerdem die drei Krimis von Cay Rademacher mit Oberinspektor Stave, "Am Beispiel meines Bruders" von Uwe Timm oder das vor kurzem besprochene "Trümmergöre" von Monika Held.

Samstag, 27. August 2016

Auslosung Charliebag

Ihr Lieben!
Vielen, vielen Dank für die ganzen Glückwünsche! 
Besonders gefreut hat mich, dass so viele schon so viele Jahre mitlesen und viele Anregungen mitnehmen konnten. Und so viele haben schon Charlies genäht oder machen bei "12 von 12" mit oder vertrauen meinem Buchgeschmack, das ist so toll!

Ich hab schnell mal per Zufallsgenerator ausgelost und die glückliche Gewinnerin der Kännchen-Charlie ist:
Liebe Karin, bitte melde Dich per mail bei mir (im Profil), damit sich Deine Tasche schnell auf den Weg machen kann.

Ein wunderschönes Wochenende und LG von Caro

Mittwoch, 24. August 2016

Unglaublich: 9 Jahre "Draußen nur Kännchen"-Blog (Verlosung)

Am 17. August ist mein Blog klammheimlich 9 Jahre alt geworden! 

Bei Bloggertreffen bezeichne ich mich in der Vorstellungsrunde inzwischen gerne als "Blog Oma", denn so eine lange Zeit ist schon erstaunlich, wie ich finde! Und was in so einer langen Zeit alles passiert ist: meine großen Kinder sind inzwischen schon in der Mittelstufe (und die doppelte Pubertät ein ständiger Begleiter), der kleinste Mitbewohner wurde geboren und kommt nach den Sommerferien bereits in die 2. Klasse. Ich habe durch den Blog wieder die Freude an der Nähmaschine gefunden und darf inzwischen unzählige Bücher für die verschiedensten Verlage rezensieren. Ich kann durch den Blog an Reisen teilnehmen und darüber berichten und coole Events flattern in mein Postfach. Einen interessanteren Beruf als den des Bloggers kann ich mir kaum vorstellen. Und dazu kommen eure unzähligen Kommentare und Anregungen, Freundschaften sei es in echt oder per mail. Wer immer behauptet, das Netz sei anonym und würde zur Vereinsamung führen, der hat keine Ahnung. Natürlich ist es auch ein großer Zeitfresser, aber es lohnt sich so seine Zeit zu investieren. Auch nach 9 Jahren blogge ich noch immer gerne, auch wenn es teilweise hier etwas ruhiger geworden ist. Aber die Kinder wollen nur noch in Ausnahmefällen benäht werden und all die Bücher, die ich euch ans Herz lege, müssen ja auch gelesen werden. 

Langer Rede - kurzer Sinn: 
ohne euch Leser wäre das alles überhaupt nicht möglich. 
Und darum habe ich mich heute an die Nähmaschine gesetzt und für euch eine Charliebag genäht, aus lang gestreichelten Grazielaherzen und natürlich mit gestreiftem Gurtband, wie es für meine Art der Taschen so typisch ist. Diese möchte ich als Dankeschön für eure jahrelange Treue unter euch verlosen.
Wer also in Zukunft mit einer echten Kännchen-Charliebag einkaufen gehen möchte, der hinterlässt unter diesem Posting einen Kommentar. Wer anonym kommentiert, gibt bitte eine gültige email-Adresse an. Doppelte Kommentare sind doof und machen mir beim Löschen viel Arbeit. 
Der Lostopf schließt seinen Deckel am Freitag, den 26.08.16 um Mitternacht
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

LG von Caro

Montag, 22. August 2016

Buchempfehlung: "Elanus" von Ursula Poznanski

Heute ganz frisch in den Buchläden:  

Jona ist gespannt. Was ihn wohl erwartet mit seinem Vollstipendium an der Viktor-Franz-Hess-Privatuniversität? Endlich kann er allen beweisen, dass er ein Mathegenie ist. Klar, er ist erst 17 und wirkt, im Vergleich zu den anderen Studenten, wie ein Kind. Aber er wird ihnen schon zeigen, dass er zu Recht an dieser Uni ist, notfalls mit seiner großen Klappe, die er vor allem seinen fehlenden sozialen Kompetenzen im Umgang mit seinen Mitmenschen zu verdanken hat und die ihn auch prompt gleich am ersten Tag ordentlich in Schwierigkeiten bringt. Dabei wollte er eigentlich nur Linda beeindrucken, hübsch und unerreichbar und an ihm noch vollkommen desinteressiert. Aber er wäre nicht Jona, wenn er so einfach aufgeben würde. Nicht umsonst ist er auch technisch sehr begabt und hat sich einen kleinen Helfer gebaut: "Elanus", eine Drohne - leise, geheim und steuerbar aus dem Zimmer seiner Gastfamilie. Alles, was er braucht, ist die Handynummer seines "Opfers" und schon er kann sie losschicken, um zu spionieren und in die Privatsphäre andere einzudringen, um dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Skrupel diesbezüglich sind ihm fremd.

"Er startete den Aufnahmemodus, holte sich Lindas Augen, ihr zerzaustes Haar, ihr ganzes Zimmer auf seine Festplatte - er würde das alles künftig abrufen können, so oft er wollte." 

Doch alle seine Bemühungen scheinen umsonst, Linda lässt ihn abblitzen und das kann und will Jona sich nicht bieten lassen. Gekränkt macht einen folgenschweren Fehler, der ihn in tödliche Gefahr bringt, als er Dinge herausfindet, die nicht dazu bestimmt sind, an die Öffentlichkeit zu gelangen. Denn irgendjemand hat gewaltig etwas dagegen und wird dies mit allen Mitteln zu verhindern versuchen.

Wie immer prefekt recherchiert und ein echtes Lesevergnügen!

LG von Caro

Samstag, 20. August 2016

(nachgereicht) 12 von 12 - August 2016

Schnell reiche ich euch noch meine "12 von 12" für den August nach - frisch aus unseren Sommerferien von Mallorca:
Auf dem Grundstück unserer Finca waren sehr viele Feigenbäume, die alle unter der Last der reifen Früchte fast zusammenbrachen
also hab ich morgens immer erstmal ein paar Feigen frisch vom Baum für unser Frühstück gepflückt

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 - August 2016

Heute ist wieder "12 von 12"! 
Habt ihr noch Ferien oder hat bei euch der Alltag schon wieder begonnen? Ich bin gespannt.
"Die Liste" erscheint wie immer um 17 Uhr!  
Bis später!

 LG von Caro