Donnerstag, 23. Juni 2016

Jerseyrock

Schon lange bin ich auf der Suche nach einem Schnittmuster für einen ganze einfachen Jerseyrock. Er sollte schnell zu nähen sein, ohne Taschen, oben mit Bündchen und gut sitzen. Gefunden habe ich ihn in der Ottobre 2/2010. Davon werde ich für den Sommer, der nun endlich auch im hohen Norden angekommen ist, bestimmt noch ein paar nähen. Ich mag diese Röcke: sie knittern nicht im Koffer, man kann sie schnell über den Bikini Richtung Strand ziehen und ist trotzdem nett angezogen. Den Saum unten hab ich wie immer mit der Zwillingsnadel versäubert.
Schnitt: Ottobre 2/10
Stoff: Stoffmesse

LG von Caro

Montag, 20. Juni 2016

Charliebag forever!

Neulich fragte mich jemand, wieviele Charliebags ich eigentlich habe. Zeit einmal meine ganzen Schätze auszubreiten und dann jeden Tag bewußt eine andere mit zum Einkaufen zu nehmen und nicht die oberste. Dabei ist mir bewußt geworden, wieviele schöne Charlies ich bereits genäht habe und fast zu jeder gibt es eine Geschichte.
1. Mein absoluter Lieblingsstoff, daraus hab ich auch noch zwei Blusen und meine Mutter eine kleine Faltentasche, die sie täglich in ihrer Handtasche hat 2. Kokka geht immer, va in der Kombination mit gestreiftem Gurtband 3. Lieblingselefanten von der Hamburger Liebe, die auch meinen Leseknochen im Bett zieren 4. schon wieder Kokka 5. Lieblingsankerstoff 6. mit Neon geh ich immer einkaufen, wenn ich schlechte Laune habe 7. Schweinchen in grün! Auch diesen Stoff gibt es bei mir nochmal als Tasche und als Kalenderhülle 8. Blut und Wasser hab ich bei dieser Charlie geschwitzt, immerhin war es original Grazielastoff aus den 70igern, den ich da vernäht habe 9. noch einmal Hamburger Liebe in herrlichen bunten Farben

1. eine (zweieiige) Zwillingscharlie, denn bei Was Eigenes wohnt ihr Gegenstück mit grauem Gurtband 2. Stars and Stripes 3. Ratzefatze aufgebraucht hab ich den tollen Federncanvas und bin sehr froh, dass es gerade noch für eine Charlie gereicht hat und 4. noch einmal Hamburger Liebe

Na, habt ihr jetzt auch Lust bekommen, mal wieder eine Charlie zu nähen? Dann legt los: Ute von Durbanville zeigt, wie man sie fütttert und ich zeige euch, wie das Gurtband an die Charlie kommt. 

Nieder mit den Plastiktüten - es lebe die Charliebag!

LG von Caro

Mittwoch, 15. Juni 2016

Segel setzen!

Schon vor ein paar Wochen brachte die liebste Nachbarin ein altes Segel mit, welches ihr ein Kollege freundlicherweise überlassen hatte. Es roch nach Meer und Fisch. Beherzt hat das Nähkränzchen ein paar Meter abgeschnitten und gewaschen, um daraus etwas Neues zu nähen.

Geworden ist es ein XL-Turnbeutel, verschönert mit einem großen blauen Anker aus Kunstleder. 
Die Kombination Segeltuch und Kunstleder ließ sich alles andere als einfach nähen und trotz Umstellungen vielerlei Art an der Maschine, hat sich die Applikation erfolgreich dem geraden Aufnähen widersetzt, was aber der Schönheit des Beutels keinen Abbruch tut. Ich finde ihn toll!

LG von Caro

Sonntag, 12. Juni 2016

12 von 12 - Juni 2016

Bedingt durch das Hamburger Schmuddelwetter und den Start der EM sind meine "12 von 12" sehr indoor- und fußballlastig. Aber seht selbst!

Fanfrühstück

Samstag, 11. Juni 2016

Happy Weekend!

Nicht vergessen: morgen ist wieder der 12., dh Zeit für "12 von 12"! 
Wer noch immer nicht weiß, was das ist, dem sei es hier nochmal erklärt: 12 von 12
Und wer nicht mitmacht, ist selber schuld!

LG von Caro

Donnerstag, 9. Juni 2016

DIY-Organizer

Gestern hab ich im Rahmen eines Workshops mit Bosch zusammen mit vielen anderen Bloggern und Journalisten einen Organizer gebastelt:
Dazu haben wir eine schlichte Holzplatte zunächst passend zugeschnitten und abgeschliffen. Aus Rundhölzern wurden Befestigungen für Schere oder Masking Tape gesägt und mit Schrauben dann durch die Rückseite fixiert. Auf die eine Seite habe ich noch Kork geklebt, um kleine Schnippsel für neue Projekte befestigen zu können. Am besten gefällt mir die Idee mit den Gläser, die mit Hilfe von verstellbaren Metallschrauben (da gibt´s bestimmt einen Fachbegriff für) fixiert wurden. So kann man sie jederzeit wieder rausnehmen und statt Labels oder Stiften auch mal Blumen oder Sukkulenten hübsch präsentieren. 
 Zum Schluss hab ich einfach noch Bilderhaken hinten angeschraubt, aufgehängt, fertig! 

LG von Caro

Montag, 6. Juni 2016

Buchempfehlung: "Trümmergöre" von Monika Held

Über eine Kindheit im Nachkriegs-Hamburg: 
 
"1923 kostete ein Ei 320 Milliarden Papiermark!" 
Jula liebt solche Geschichten, die ihre Großmutter ihr erzählt. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wächst sie zunächst bei ihr auf, nachdem ihr Vater sie mit vier Jahren bei ihr abgegeben hat, um wieder seinem Beruf nachgehen zu können. Sie versteht nicht, warum er sie dort zurück gelassen hat. Sie versteht auch nicht, warum in der Wohnung der Großmutter noch Onkel Hans lebt, denn die Großmutter und er sprechen nicht miteinander. Aber sie gewöhnt sich daran, denn in diesen schweren Zeiten ist nichts normal. Sie geht zur Schule und danach zum Platz, auf dem ihr Onkel gebrauchte Autos verkauft. Sie macht ihre Hausaufgaben bei Schuten-Ede in einer Kneipe auf St. Pauli und möchte eines Tages so werden wie Inge-Musch, das Flittchen. Sie ist Trümmer-Ottos As im Ärmel, wenn er Verhandlungen führt. Und als ihr Vater sie mit 12 Jahren wieder zu sich holt, ist er entsetzt, was aus ihr geworden ist. Doch Jula ist nicht bereit, ihre alten Freunde aufzugeben, besucht sie weiter heimlich, auch wenn sich das für eine Diplomatentochter nicht gehört. Und sieht immer mehr, welche Last sie alle mit sich herumtragen, wie sie es trotzdem schaffen, jeden Tag neu zu beginnen und vor allem weiß sie, dass Onkel Hans sie jetzt braucht, so wie sie ihn gebraucht hat, als sie verängstigt als kleines Mädchen in seiner Wohnung auftauchte. Denn irgendetwas ist in den letzten Kriegstagen vorgefallen, was ihn zu dem gemacht hat, was er jetzt ist und den tiefen Bruch zwischen ihm und seiner Mutter verursacht hat. 

"Er beugte sich zu mir herunter und sagte: Du bist jetzt vier und sehr vernünftig. Er zog an meinen Zöpfen und drückte mir einen Abschiedskuss auf den Mittelscheitel, an dessen Wärme ich mich erinnerte, solange ich Sehnsucht nach ihm hatte. Der Kuss saß lebendig auf meinem Kopf wie eine kleine Maus. Ich konnte sie berühren und streicheln. Sie ging beim Waschen nicht verloren und ließ sich nicht auskämmen. Sie hatte braune Augen und ein weiches Fell."

Ein sehr berührendes Buch über die Nachkriegszeit in Hamburg bis zur Gegenwart. Wie erging es der Generation, die nach dem Bombenhagel geboren wurde? Wie lebt es sich in einer Stadt, die den Feuersturm erlebt hat? Schon lange nicht mehr habe ich ein Buch gelesen, was so viele Zwischentöne hat, so viele Bilder im Kopf heraufbeschwört und so viele unterschiedliche Ebenen beinhaltet. 
Bitte lesen!

LG von Caro

Donnerstag, 2. Juni 2016

Am Haken!

 Der Angelzubehörfachverkäufer staunte nicht schlecht, als das Nähkränzchen gestern über seine Abteilung blinkender Angelhaken herfiel. "Wir fangen damit Hornhechte!", meinte er noch konsterniert an der Kasse, war dann aber doch angetan, als ich fachmännisch meinte "Die mit den blauen Gräten?".
Aber wir fangen damit natürlich keine Fische, denn das Nähkränzchen sah darin sofort 1a Taschenanhänger, zB für das maritime Ankerwachstuch. Ich glaube, der Laden sieht uns bald wieder - da gibt es bestimmt noch mehr Taschenzubehör ;o)

LG von Caro

Montag, 30. Mai 2016

Kennt ihr schon die schnellsten Brötchen der Welt?

Am Wochenende essen wir gerne Brötchen. Einziges Problem, um welche frisch beim Bäcker zu holen, muss sich einer von uns anziehen und wir sind alle ausgesprochene Schlafanzugmuffel am Wochenende, denn seien wir ehrlich: was gibt es Schöneres, als im Schlafanzug stundenlang zu frühstücken, zu quatschen, einen zweiten Kaffee zu trinken und einfach mal die ganze Hektik der Woche zu vergessen. Eben!
Aufbackbrötchen sind auch ok, aber oft schmecken sie doch nach Sägespänen, sind zu klein oder zu wenig fluffig, kurzum: Selbermachen war die Devise.

Auf der Suche nach Brötchenteig, den man nicht abends vorbereiten muss (denn mein Kühlschrank ist meist am Wochenende zu voll dafür oder ich vergesse es) oder für welchen ich nicht um 6 Uhr morgens aufstehen muss, weil der Teig noch gehen muss, bin ich auf das Rezept der schnellsten Brötchen der Welt gestossen:
Dazu braucht ihr 1 Würfel frische Hefe, der mit 1 Esslöffel Honig flüssig verrührt wird. Dazu gebt ihr 600 ml Wasser und rührt dann mit der Küchenmaschine 1 kg Mehl eurer Wahl nach und nach unter. Zum Schluss kommt noch 1 Esslöffel Salz dazu. Mehr nicht! Brötchen formen (bei mir kamen 12 Stück raus), auf ein Backblech geben und im kalten Backofen bei 200 °C Grad für 25-30 Minuten backen (in der Zeit kann man herrlich wieder ins Bett krabbeln und 1-2 Kapitel lesen ...)

Die Brötchen sind richtig toll schwer und trotzdem fluffig. Gibts bestimmt jetzt öfter.

Habt ihr noch andere Brötchen-Rezepte, die ihr gerne backt? 
Dann schreibt sie mir doch in die Kommentare.

LG von Caro


Donnerstag, 26. Mai 2016

Buchempfehlungen für Vor- und Selberleser: von Zwergen, Löwen und Vertriebenen

Ich kaufe sehr gerne Bücher. Aber nicht nur für mich, auch für meine Kinder. 
Gestern habe ich mal wieder für den kleinsten Mitbewohner zugeschlagen:
Finn-Ole Heinrich hat vorgestern in der Schule meines jüngsten Sohnes vorgelesen, da war klar, dass wir das Buch sofort kaufen mussten, denn "Mama, der hat an der spannensten Stelle aufgehört! Das war so gemein!" Wer lieber einem Hörspiel lauscht, dem sei gesagt, das man sich das ganze Buch auf Spotify anhören kann und dann erfährt man auch, ob Frerk einen Hund bekommt und was aus dem Ei schlüpft, das er aus Versehen in seiner Hosentasche ausbrütet. Skurril und sehr komisch!

Das Buch von Kirsten Boie ist jetzt schon ein Klassiker, denn keine schafft es wie sie, die Problematik einer aus Syrien flüchtenden Familie kindgerecht zu beschreiben. Sie spart nicht an Bildern, die auch schon kleinere Kinder verstehen, wie zB die immer stärker werdenen Flugzeugangriffe oder das überfüllte Boot der Schlepper, der Verlust des liebsten Kuscheltieres oder aber der feste Glaube, dass die Eltern die Kinder beschützen. Mehrfach muss man als Vorleser schlucken, so nah geht einem das Geschehen, vielleicht sogar genau wegen der Sprache. 
Ein absolutes Muss!!!

Ein ganz anderes Buch ist dagegen "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" von Martin Balscheit. Denn eigentlich ist der Löwe der Meinung, er müsse das auch nicht, er könne ja laut brüllen und das reicht. Aber kann er damit die Löwin beeindrucken? Die in einem Buch liest? Der schreibt man doch lieber einen Brief und weil er das nicht kann, bittet er lauter verschiedene Tiere, ihm zu helfen. Dass das gehörig schief geht, kann man sich denken. Einfach herrlich!

LG von Caro

Montag, 23. Mai 2016

Mein Insta-Wochenende in Leipzig

Dieses Wochenende war ich mal wieder mit ganz vielen lieben Freundinnen unterwegs. 
Nachdem im hohen Norden in der letzten Woche Ferien waren (was ja inzwischen heißt, dass ich drei Schulkinder bespaßen muss, was bei einem Altersunterschied von 6 Jahren nicht so leicht ist), habe ich mich auf meine Auszeit besonders gefreut, va weil es in den wilden Osten ging, nämlich nach Leipzig! Da wollte ich schon immer mal hin und bin voll begeisert. Ein unheimlich grüne, bunte, geschichtsträchtige, fröhliche, künstlerische Stadt. 
Wir waren gefühlt überall: in der Innenstadt, bei Auerbachs Keller, in der Thomaskirche, auf dem MDR-Tower, im Cantona (lecker!), im Chinabrenner (oberlecker), im Cafe Maitre (besten Brioche ever) und in der ehemaligen Baumwollspinnerei. Allein dort hätte ich Stunden verbringen können und mit dem Inhaber der Galerie Kleindienst über seine Arbeit sprechen können oder mit dem Künstler Hans Aichinger in der Maerzgalerie über seine fotorealistischen Ölgemälde.

Leipzig, Du tolle Stadt - ich komme wieder!

LG von Caro

Donnerstag, 12. Mai 2016

12 von 12 - Mai 2016

Willkommen zu "12 von 12" im Mai!
Seit letzter Woche Donnerstag wird hier täglich mehrfach per Hand abgewaschen, weil die Spülmaschine nach über 10 Jahren den Geist aufgegeben hat, selbst der Fachmann riet von einer Reparatur ab. Aber morgen kommt die neue und dann hat das endlich wieder ein Ende, zum Glück!

 Ürks, kein Wasser am Vormittag, da merkt man erstmal, wie einem das fehlt im Haushalt.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Neues Lieblingsgewürz: Ras el Hanout

Kennt ihr die Gewürzmischung "Ras el Hanout"? 
Dabei handelt es sich um eine marokkanische Gewürzmischung, ihr bekommt sie beim türkischen Gemüsehändler eures Vertrauens oder im Supermarkt. Darin finden sich Coriander, Cumin, Cardamom, Zimt, Pfeffer schwarz, Anis, Chillis, Curcuma, Paprika edelsüß, Ingwer, Knoblauch, Nelken, Sternanis, Muskatnuss, Rosenblütenblättern, Schwarzkümmel, Lavendelblüten und Paradieskörnern und schon beim Öffnen des Deckels läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Ich habe damit gestern eine "Orientalische Hackpfanne" gekocht
Dazu braucht man


2 El Pinienkerne
2 Knoblauchzehen 
500 g gemischtes Hackfleisch 
1 Tl Raz el Hanout
1 Stange Porree
1 rote und 1 gelbe Paprika
3 El Rosinen
4 El Ajva
 Salz, Pfeffer 
1/4 Bund Koriandergrün 
200 g Tomaten 
200 g Gurke
300 g griechischem Sahnejoghurt
 
Die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne rösten und abkühlen lassen. Das Hackfleisch in einer Pfanne anbraten. Klein gehackten Knoblauch und 1 Tl Raz el Hanout zugeben und kurz mitbraten. 
Porree in Ringe schneiden, die Paprika in Streifen.
Porree, Paprika und die Rosinen in die Pfanne geben und 5 Minuten mitbraten.4 El Ajvar und 150 ml Wasser zugeben, aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Koriander grob hacken. 
Die Tomaten vierteln, Tomateninneres grob hacken und unter das Hack mischen, Tomatenviertel in kleine Würfel schneiden. Die Gurke in kleine Würfel schneiden. Gurken- und Tomatenwürfel mit dem Jogurth mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles zusammen servieren. 

Dazu passt Couscous oder Fladenbrot.

LG von Caro

Montag, 9. Mai 2016

Buchempfehlung: "Zwischen den Welten"-Trilogie von Laini Taylor

In den letzten Wochen durchgeschmökert: 
die "Zwischen den Welten"-Trilogie von Laini Taylor mit sage und schreibe fast 2000 Seiten:
Karou ist Kunststudentin in Prag, gerade frisch getrennt nach einer unglücklichen Liebe, stürzt sie sich voller Elan in ihr nächstes Projekt für die Uni. Zusammen mit ihrer Freund Zuze lässt sie sich durch die verwunschenen Gassen treiben und versucht eine ganz normale Studentin zu sein. Dabei ist sie alles andere als das, was nicht nur daran liegt, dass sie strahlend blaue Haare hat und fast alle Sprachen der Welt spricht. Sie verschwindet immer mal wieder, um "Aufträge" für Brimstone zu erfüllen, jenen Vaterersatz, der seine Werkstätte in einem alten Haus in der Prager Innenstadt betreibt und dabei alles andere als menschlich ist. Denn in dieser Trilogie ist nichts, wie es zu Beginn scheint: schon bald tummeln sich Chimären, Engel und Wiedererwecker in der Geschichte. Und es wird klar, dass Karou eine Schlüsselrolle in diesem seit tausenden von Jahren tobenden Krieg zwischen Bestien und Seraphen zukommt. Denn als plötzlich überall in der Welt geheimnisvolle Handabdrücke erscheinen, holt ihre Vergangenheit sie ein. Wird sie endlich das Geheimnis ihrer Herkunft lüften? Zu welcher Seite gehört sie? Und welche Rolle spielt Akiva, jener Seraph, der ihr so fremd und doch so vertraut vorkommt?

Eine tolle dicke Trilogie! 
Nachdem man sich zunächst etwas einlesen muss, rast man nur so durch die Seiten. Unglaublich phantasievoll erschafft Taylor eine parallele Fantasywelt, in der man schon nach kurzer Zeit nicht mehr weiß, für wen man sein soll, wer ist gut und wer doch böse? Thiago, der weiße Wolf - Jael, Anführer der Dominion - Zirin, der letzte Überlebende seines Stammes - die Bastarde, nur geschaffen, um zu sterben - sie alle bilden zusammen mit Karou und Akiva eine atemberaubende Geschichte über Magie, die einen in ihren Bann zieht und mitreißt bis zum Finale. 

"Und was genau weiß ich nicht? fragte Karou hitzig. 
"Alles über seine Magie zum Beispiel", erwiderte Akiva. "Über die Wünsche. Weißt du, wo sie herkommen?"
"Wo sie herkommen?"
"Sie sind nicht umsonst, Karou. Magie hat ihren Preis. Und dieser Preis ist Schmerz." 

LG von Caro


Mittwoch, 4. Mai 2016

Nachgebacken: "Biancas Cranberry-Brot" aus dem Topf

Nachdem ich nun hauptsächlich herzhafte Brote in meinen Töpfen gebacken habe, habe ich mich vor einiger Zeit an ein süßes Hefebrot gewagt, dessen Rezept ich aus dem "Brot aus dem Topf"-Buch habe.
"Brot aus dem Topf" von Gabriele Redden
erschienen bei Bassermann Inspiration, 2013
ISBN: 978-572-08119-6

Und weil ich dachte, ihr wollt bestimmt das Rezept haben (denn es ist wirklich unglaublich lecker, saftig und nussig) um vielleicht jetzt für Pfingsten etwas Besonderes zu backen, habe ich im Verlag nachgefragt, ob ich es im Blog veröffentlichen darf und darum gibt es jetzt für alle 

"Biancas Cranberry-Brot" aus dem gusseisernen Topf

Zutaten:
150g getrocknete Cranberries
125 ml frisch gepressten Orangensaft
10 g Trockenhefe
1/4 TL Rohrzucker
3 El lauwarmes Wasser
400g Weizenmehl 550
150g kalte Butter in kleinen Stücken
2 Eier (Gr. L)
50g gehackte Haselnüsse
100g Pinienkerne

Zubereitung:
Zunächst weicht ihr die Cranberries etwa 30 Minuten in dem Orangensaft ein.
Hefe und Zucker im lauwarmem Wasser auflösen.

In einer Rührschüssel vermischt ihr nun das Mehl mit dem Salz und setzt die Butterstücke oben drauf. Mit den Knethaken der Küchenmaschine auf kleinster Stufe zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Nun die Hefemischung und die Cranberries mit dem Saft dazu geben und alles verrühren. Die Eier verquirlen und ebenfalls unterkneten. Alles etwa 3 Minuten auf kleinster Stufe kneten, bis ein glatter, aber weicher Teig entsteht.

Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche noch weiter 3 Minuten kneten, zu einem Ball formen und in eine saubere Schüssel geben. Mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort 3 Stunden gehen lassen. Anschließend die Haselnüsse und Pinienkerne vorsichtig unter den Teig heben. Zu einem runden Laib formen und mit einem Tuch bedeckt nochmal 1 Stunde gehen lassen.

Einen 3l fassenden gusseisernen Topf im Backofen auf 190°C erhitzen (das dauert etwa 35 Minuten!).

Mit Handschuhen (!!!) den Topf aus dem Ofen holen, den Deckel anheben, den Laib hineinlegen und mit geschlossenem Deckel wieder in den Ofen stellen und für 40 Minuten backen.

Nach der Backzeit das Brot herausgleiten lassen und auf einem Rost abkühlen lassen. Wer möchte, kann noch Puderzucker darüber stäuben.

Viel Spaß beim Nachbacken!

LG von Caro