Dienstag, 12. Juli 2016

12 von 12 - Juli 2016

Frühstückschaos und eine volle Spülmaschine und ein leerer Kühlschrank ... hallo Dienstag!


Montag, 11. Juli 2016

DIY-Nacht

Am Samstag hatte ich etwas besonders Schönes vor: 
ich war bei der DIY-Nacht von Imke Klattenhoff in Bahrenfeld. 
Von 17 Uhr bis Mitternacht habe ich mit vielen anderen Frauen zusammen genäht, gebastelt und gefaltet.

Vorab hatte man sich drei Workshops aus den angebotenen fünf ausgesucht und wurde in Gruppen eingeteilt. Meine erste Station war ein Armband mit Perlen. Gut, dass ich schon Erfahrung mit Paracord hatte, denn der Grundknoten (den viele auch von Makramee noch kennen dürften), kam mehrfach zum Einsatz. Danach wurden die Perlen kreuzförmig eingewoben und sschon war das Armband fertig. 
 Auch für Anfänger ein schönes Startprojekt!

Donnerstag, 7. Juli 2016

Dinge, die glücklich machen

Im hohen Norden weiß der Sommer nicht so recht, was er eigentlich will. Eigentlich kann man sich nie darauf verlassen, ob man nicht trotz strahlendem Sonnenscheins nachmittags von sturzbachähnlichen Regenfällen komplett durchnässt wird. Ein Grund mehr, sich an Dingen zu erfreuen, die nichts mit dem Wetter zu tun haben:
zB habe ich es endlich mal geschafft, eine Kochtüte von Chris zu kaufen, der steht nämlich immer ab 16:30 an der U-Bahnstation Hoheluft und verkauft aus seinem Lastenfahrrad heraus ein Abendessen für wahlweise ein oder zwei Personen. Zu Hause muss man dann nur noch alles auspacken, Rezept durchlesen und loskochen. Was mir besonders gefällt: kein Schnickschnack, kein stundenlanges Stehen in der Küche, höchstens 30 Minuten und das Essen steht auf dem Tisch. Und va keine Reste von komischen Zutaten, alles aus der Tüte wird verbraucht! Toll! Diesmal gab es Kichererbsencurry mit Chili, Kokos und Koriander und das war so köstlich, dass es davon auch leider kein Bild gibt.

Oder ich hab mich über ein fröhliches Sommerpaket vom Atlantik-Verlag gefreut, mit Flaschenpost, Windrad, leckersten dänischen Fruchtbonbons passend zu ihrem neuen Buch "Die vier Jahreszeiten des Sommers". 

Das Buch muss aber noch etwas warten, denn zur Zeit versinke ich wieder in einer ganz anderen Welt voller Feen und Sagen. Schon der erste Teil "A Court of Thorns and Roses" hatte mich fasziniert, der zweite Teil "A Court of Mist and Fury" nimmt gerade unglaublich an Fahrt auf. Sarah J. Maas ist wirklich eine Meisterin, wenn es darum geht, verschiedenste Protagonisten aufeinander loszulassen: ist man in einem Kapitel noch voll auf der einen Seite und sicher, dass hier "Der Gute" zu finden ist, dreht sich alles im nächsten Abschnitt vollkommen in die andere Richtung. Natürlich muss man Fantasy mögen, sich einlassen auf eine Welt voller Magie und Geheimnisse, aber belohnt wird man durch tolle Gestalten und Verstrickungen, aber auch brutale Schlachtszenen und wer schon immer mal wissen wollte, was "Gemetzel" oder "Blutvergießen" auf englisch heißt, der lernt gleichzeitig noch neue Vokabeln... Ich kann nur auch immer nochmal die "Throne of Glass"-Serie von ihr empfehlen, wer sich an keine englischen Bücher traut.

Und darum stört es auch nicht, dass ich unsere Zeitung nach dem Lesen eigentlich täglich in diverse durchnässte Kinderschuhe stopfen muss, damit man sie am nächsten Tag wieder anziehen kann.

LG von Caro

Donnerstag, 30. Juni 2016

Das ist meins!

Neulich hab ich mein Aufladekabel fürs Telefon verschönert. 
Dafür habe ich gut 7 Meter (!) Paracord ganz locker um das Kabel geknüpft. Anleitungen wie das geht, findet ihr ganz viele auf Youtube. Die lockere Knüfung ist wichtig, damit das Kabel nicht beschädigt wird und es nicht zu einem Hitzestau kommt. So kann mein Kabel nicht mehr mit den tausend anderen hier im Haus verwechslt werden und sieht auch noch hübsch aus.

LG von Caro

Montag, 27. Juni 2016

Buchempfehlung: "Die Eismacher" von Ernest van der Kwast

Ganz anders als erwartet, nämlich viel besser: 
Die Familie Talamini aus einem kleinen Dorf in Italien, kann auf eine lange Tradition von Eismachern zurückblicken. 1891 hörte der Großvater Giuseppe zum ersten Mal davon, dass man Speiseeis herstellen kann. In jener Nacht, als er als Junge seinem Vater dabei half, Eis von den Hängen des Gletschers in riesige Waggons zu verladen, die durch den gerade fertiggestellten Gotthard-Tunnel transportiert werden sollten, besiegelte er das Schicksal sämtlicher nach ihm folgender Generationen. Denn in den darauffolgenden Jahren wanderte er jeden Sommer zu Fuss nach Wien, die schwere Eismaschine, eine Holztonne mit Metallzylinder und einer Handkurbel, auf seinem Rücken und verkaufte dort Eis in den verschiedensten Sorten. 

"Das Wichtigste ist ein gutes Rezept", erklärte der Eismacher. 
"Wie komme ich an ein gutes Rezept?" 
"Die besten sind geheim, aber eins kann ich dir geben. Wenn du damit zurechtkommst, musst du einfach etwas anderes ausprobieren." Als er weitersprach, dämpfte er die Stimme. "Alles ist möglich, man kann aus allem Eis machen."  
Worte eines Propheten.

So wurde auch der Vater ein Eismacher. Seit 57 Jahren betreibt er im Sommer ein Eiscafé in Rotterdam, zusammen mit seiner Frau. Und natürlich arbeiten dort auch seine beiden Söhne, wenn sie Zeit haben, Luca und Giovanni. Und es ist keine Frage, dass sie das Eiscafé in die nächste Generation führen werden, ohne Murren, ohne Fragen, weil es die Tradition so will.

"Eismacher weinen nicht, sie schwitzen. Sie leiden, sie haben keinen Sommer, sie haben kein Leben."

Doch Giovanni ist anders. Er entdeckt die Liebe zur Lyrik, bricht mit der Familie und verlässt den Eismacherteufelskreis, der ganze Familien knechtet, ihnen keine andere Wahl lässt, sie von morgens bis abends über der Theke stehen lässt, um Kindern, Eltern, Studenten und Touristen die neuesten Kreationen zu überreichen. Er bereist die Welt, trifft Dichter und Poeten aus der ganzen Welt und kehrt doch immer wieder nach Rotterdam zurück, in das Eiscafé, das sein Bruder inzwischen mit seiner Frau und den Eltern betreibt, um sich ihren Vorwürfen zu stellen, warum ausgerechnet er meinte, das Leben hätte noch etwas anderes zu bieten als Eis.

Erwartet hatte ich eine locker-leichte Sommergeschichte über eine Eismacherfamilie, bekommen habe ich etwas ganz anderes: eine Geschichte, die die Härte dieses Lebens beschreibt, die Zerissenheit einer Familie, verletzte Gefühle und doch kann keiner ohne den anderen. Wie kann es jemand wagen, mit dieser ganzen Familientradition zu brechen und sich ein anderes Leben aufzubauen? Und dann auch noch Lyrik? Und gerade diese Mischung hat das Buch für ich besonders lesenswert gemacht. Auf der einen Seite die Beschreibung der Tradition, wie hat das erste Eis geschmeckt, dass der Großvater im Keller des Bergdorfes zusammen gerührt hat, nachdem er stundenlang am Fuße des Gletschers Eis gesammelt hatte? Was ist das Faszinierende am Eis, dass sich ihm ganze Generationen untergeordnet haben? Und auf der anderen Seite das Moderne, etwas das keiner außer Giovanni erfassen kann, die Liebe zum Wort, zur Poesie und die Beschreibung der verschiedenen Festivals zu Ehren verschiedenster Dichter auf der ganzen Welt.

LG von Caro

Donnerstag, 23. Juni 2016

Jerseyrock

Schon lange bin ich auf der Suche nach einem Schnittmuster für einen ganze einfachen Jerseyrock. Er sollte schnell zu nähen sein, ohne Taschen, oben mit Bündchen und gut sitzen. Gefunden habe ich ihn in der Ottobre 2/2010. Davon werde ich für den Sommer, der nun endlich auch im hohen Norden angekommen ist, bestimmt noch ein paar nähen. Ich mag diese Röcke: sie knittern nicht im Koffer, man kann sie schnell über den Bikini Richtung Strand ziehen und ist trotzdem nett angezogen. Den Saum unten hab ich wie immer mit der Zwillingsnadel versäubert.
Schnitt: Ottobre 2/10
Stoff: Stoffmesse

LG von Caro

Montag, 20. Juni 2016

Charliebag forever!

Neulich fragte mich jemand, wieviele Charliebags ich eigentlich habe. Zeit einmal meine ganzen Schätze auszubreiten und dann jeden Tag bewußt eine andere mit zum Einkaufen zu nehmen und nicht die oberste. Dabei ist mir bewußt geworden, wieviele schöne Charlies ich bereits genäht habe und fast zu jeder gibt es eine Geschichte.
1. Mein absoluter Lieblingsstoff, daraus hab ich auch noch zwei Blusen und meine Mutter eine kleine Faltentasche, die sie täglich in ihrer Handtasche hat 2. Kokka geht immer, va in der Kombination mit gestreiftem Gurtband 3. Lieblingselefanten von der Hamburger Liebe, die auch meinen Leseknochen im Bett zieren 4. schon wieder Kokka 5. Lieblingsankerstoff 6. mit Neon geh ich immer einkaufen, wenn ich schlechte Laune habe 7. Schweinchen in grün! Auch diesen Stoff gibt es bei mir nochmal als Tasche und als Kalenderhülle 8. Blut und Wasser hab ich bei dieser Charlie geschwitzt, immerhin war es original Grazielastoff aus den 70igern, den ich da vernäht habe 9. noch einmal Hamburger Liebe in herrlichen bunten Farben

1. eine (zweieiige) Zwillingscharlie, denn bei Was Eigenes wohnt ihr Gegenstück mit grauem Gurtband 2. Stars and Stripes 3. Ratzefatze aufgebraucht hab ich den tollen Federncanvas und bin sehr froh, dass es gerade noch für eine Charlie gereicht hat und 4. noch einmal Hamburger Liebe

Na, habt ihr jetzt auch Lust bekommen, mal wieder eine Charlie zu nähen? Dann legt los: Ute von Durbanville zeigt, wie man sie fütttert und ich zeige euch, wie das Gurtband an die Charlie kommt. 

Nieder mit den Plastiktüten - es lebe die Charliebag!

LG von Caro

Mittwoch, 15. Juni 2016

Segel setzen!

Schon vor ein paar Wochen brachte die liebste Nachbarin ein altes Segel mit, welches ihr ein Kollege freundlicherweise überlassen hatte. Es roch nach Meer und Fisch. Beherzt hat das Nähkränzchen ein paar Meter abgeschnitten und gewaschen, um daraus etwas Neues zu nähen.

Geworden ist es ein XL-Turnbeutel, verschönert mit einem großen blauen Anker aus Kunstleder. 
Die Kombination Segeltuch und Kunstleder ließ sich alles andere als einfach nähen und trotz Umstellungen vielerlei Art an der Maschine, hat sich die Applikation erfolgreich dem geraden Aufnähen widersetzt, was aber der Schönheit des Beutels keinen Abbruch tut. Ich finde ihn toll!

LG von Caro

Sonntag, 12. Juni 2016

12 von 12 - Juni 2016

Bedingt durch das Hamburger Schmuddelwetter und den Start der EM sind meine "12 von 12" sehr indoor- und fußballlastig. Aber seht selbst!

Fanfrühstück

Samstag, 11. Juni 2016

Happy Weekend!

Nicht vergessen: morgen ist wieder der 12., dh Zeit für "12 von 12"! 
Wer noch immer nicht weiß, was das ist, dem sei es hier nochmal erklärt: 12 von 12
Und wer nicht mitmacht, ist selber schuld!

LG von Caro

Donnerstag, 9. Juni 2016

DIY-Organizer

Gestern hab ich im Rahmen eines Workshops mit Bosch zusammen mit vielen anderen Bloggern und Journalisten einen Organizer gebastelt:
Dazu haben wir eine schlichte Holzplatte zunächst passend zugeschnitten und abgeschliffen. Aus Rundhölzern wurden Befestigungen für Schere oder Masking Tape gesägt und mit Schrauben dann durch die Rückseite fixiert. Auf die eine Seite habe ich noch Kork geklebt, um kleine Schnippsel für neue Projekte befestigen zu können. Am besten gefällt mir die Idee mit den Gläser, die mit Hilfe von verstellbaren Metallschrauben (da gibt´s bestimmt einen Fachbegriff für) fixiert wurden. So kann man sie jederzeit wieder rausnehmen und statt Labels oder Stiften auch mal Blumen oder Sukkulenten hübsch präsentieren. 
 Zum Schluss hab ich einfach noch Bilderhaken hinten angeschraubt, aufgehängt, fertig! 

LG von Caro

Montag, 6. Juni 2016

Buchempfehlung: "Trümmergöre" von Monika Held

Über eine Kindheit im Nachkriegs-Hamburg: 
 
"1923 kostete ein Ei 320 Milliarden Papiermark!" 
Jula liebt solche Geschichten, die ihre Großmutter ihr erzählt. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wächst sie zunächst bei ihr auf, nachdem ihr Vater sie mit vier Jahren bei ihr abgegeben hat, um wieder seinem Beruf nachgehen zu können. Sie versteht nicht, warum er sie dort zurück gelassen hat. Sie versteht auch nicht, warum in der Wohnung der Großmutter noch Onkel Hans lebt, denn die Großmutter und er sprechen nicht miteinander. Aber sie gewöhnt sich daran, denn in diesen schweren Zeiten ist nichts normal. Sie geht zur Schule und danach zum Platz, auf dem ihr Onkel gebrauchte Autos verkauft. Sie macht ihre Hausaufgaben bei Schuten-Ede in einer Kneipe auf St. Pauli und möchte eines Tages so werden wie Inge-Musch, das Flittchen. Sie ist Trümmer-Ottos As im Ärmel, wenn er Verhandlungen führt. Und als ihr Vater sie mit 12 Jahren wieder zu sich holt, ist er entsetzt, was aus ihr geworden ist. Doch Jula ist nicht bereit, ihre alten Freunde aufzugeben, besucht sie weiter heimlich, auch wenn sich das für eine Diplomatentochter nicht gehört. Und sieht immer mehr, welche Last sie alle mit sich herumtragen, wie sie es trotzdem schaffen, jeden Tag neu zu beginnen und vor allem weiß sie, dass Onkel Hans sie jetzt braucht, so wie sie ihn gebraucht hat, als sie verängstigt als kleines Mädchen in seiner Wohnung auftauchte. Denn irgendetwas ist in den letzten Kriegstagen vorgefallen, was ihn zu dem gemacht hat, was er jetzt ist und den tiefen Bruch zwischen ihm und seiner Mutter verursacht hat. 

"Er beugte sich zu mir herunter und sagte: Du bist jetzt vier und sehr vernünftig. Er zog an meinen Zöpfen und drückte mir einen Abschiedskuss auf den Mittelscheitel, an dessen Wärme ich mich erinnerte, solange ich Sehnsucht nach ihm hatte. Der Kuss saß lebendig auf meinem Kopf wie eine kleine Maus. Ich konnte sie berühren und streicheln. Sie ging beim Waschen nicht verloren und ließ sich nicht auskämmen. Sie hatte braune Augen und ein weiches Fell."

Ein sehr berührendes Buch über die Nachkriegszeit in Hamburg bis zur Gegenwart. Wie erging es der Generation, die nach dem Bombenhagel geboren wurde? Wie lebt es sich in einer Stadt, die den Feuersturm erlebt hat? Schon lange nicht mehr habe ich ein Buch gelesen, was so viele Zwischentöne hat, so viele Bilder im Kopf heraufbeschwört und so viele unterschiedliche Ebenen beinhaltet. 
Bitte lesen!

LG von Caro

Donnerstag, 2. Juni 2016

Am Haken!

 Der Angelzubehörfachverkäufer staunte nicht schlecht, als das Nähkränzchen gestern über seine Abteilung blinkender Angelhaken herfiel. "Wir fangen damit Hornhechte!", meinte er noch konsterniert an der Kasse, war dann aber doch angetan, als ich fachmännisch meinte "Die mit den blauen Gräten?".
Aber wir fangen damit natürlich keine Fische, denn das Nähkränzchen sah darin sofort 1a Taschenanhänger, zB für das maritime Ankerwachstuch. Ich glaube, der Laden sieht uns bald wieder - da gibt es bestimmt noch mehr Taschenzubehör ;o)

LG von Caro

Montag, 30. Mai 2016

Kennt ihr schon die schnellsten Brötchen der Welt?

Am Wochenende essen wir gerne Brötchen. Einziges Problem, um welche frisch beim Bäcker zu holen, muss sich einer von uns anziehen und wir sind alle ausgesprochene Schlafanzugmuffel am Wochenende, denn seien wir ehrlich: was gibt es Schöneres, als im Schlafanzug stundenlang zu frühstücken, zu quatschen, einen zweiten Kaffee zu trinken und einfach mal die ganze Hektik der Woche zu vergessen. Eben!
Aufbackbrötchen sind auch ok, aber oft schmecken sie doch nach Sägespänen, sind zu klein oder zu wenig fluffig, kurzum: Selbermachen war die Devise.

Auf der Suche nach Brötchenteig, den man nicht abends vorbereiten muss (denn mein Kühlschrank ist meist am Wochenende zu voll dafür oder ich vergesse es) oder für welchen ich nicht um 6 Uhr morgens aufstehen muss, weil der Teig noch gehen muss, bin ich auf das Rezept der schnellsten Brötchen der Welt gestossen:
Dazu braucht ihr 1 Würfel frische Hefe, der mit 1 Esslöffel Honig flüssig verrührt wird. Dazu gebt ihr 600 ml Wasser und rührt dann mit der Küchenmaschine 1 kg Mehl eurer Wahl nach und nach unter. Zum Schluss kommt noch 1 Esslöffel Salz dazu. Mehr nicht! Brötchen formen (bei mir kamen 12 Stück raus), auf ein Backblech geben und im kalten Backofen bei 200 °C Grad für 25-30 Minuten backen (in der Zeit kann man herrlich wieder ins Bett krabbeln und 1-2 Kapitel lesen ...)

Die Brötchen sind richtig toll schwer und trotzdem fluffig. Gibts bestimmt jetzt öfter.

Habt ihr noch andere Brötchen-Rezepte, die ihr gerne backt? 
Dann schreibt sie mir doch in die Kommentare.

LG von Caro


Donnerstag, 26. Mai 2016

Buchempfehlungen für Vor- und Selberleser: von Zwergen, Löwen und Vertriebenen

Ich kaufe sehr gerne Bücher. Aber nicht nur für mich, auch für meine Kinder. 
Gestern habe ich mal wieder für den kleinsten Mitbewohner zugeschlagen:
Finn-Ole Heinrich hat vorgestern in der Schule meines jüngsten Sohnes vorgelesen, da war klar, dass wir das Buch sofort kaufen mussten, denn "Mama, der hat an der spannensten Stelle aufgehört! Das war so gemein!" Wer lieber einem Hörspiel lauscht, dem sei gesagt, das man sich das ganze Buch auf Spotify anhören kann und dann erfährt man auch, ob Frerk einen Hund bekommt und was aus dem Ei schlüpft, das er aus Versehen in seiner Hosentasche ausbrütet. Skurril und sehr komisch!

Das Buch von Kirsten Boie ist jetzt schon ein Klassiker, denn keine schafft es wie sie, die Problematik einer aus Syrien flüchtenden Familie kindgerecht zu beschreiben. Sie spart nicht an Bildern, die auch schon kleinere Kinder verstehen, wie zB die immer stärker werdenen Flugzeugangriffe oder das überfüllte Boot der Schlepper, der Verlust des liebsten Kuscheltieres oder aber der feste Glaube, dass die Eltern die Kinder beschützen. Mehrfach muss man als Vorleser schlucken, so nah geht einem das Geschehen, vielleicht sogar genau wegen der Sprache. 
Ein absolutes Muss!!!

Ein ganz anderes Buch ist dagegen "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" von Martin Balscheit. Denn eigentlich ist der Löwe der Meinung, er müsse das auch nicht, er könne ja laut brüllen und das reicht. Aber kann er damit die Löwin beeindrucken? Die in einem Buch liest? Der schreibt man doch lieber einen Brief und weil er das nicht kann, bittet er lauter verschiedene Tiere, ihm zu helfen. Dass das gehörig schief geht, kann man sich denken. Einfach herrlich!

LG von Caro